Morgens, mittags oder abends?

Der Frühling ist endlich wieder da! Schön langsam zeigt er sich, wenn schon nicht immer, so zumindest immer öfter. Somit startet für viele Hobbyathleten die Zeit des sportlichen  (Wieder-)Einstiegs. Doch wie lässt sich so ein Comeback nach der Winterpause am erfolgreichsten gestalten? Und vor allem: Wann? Zu welcher Zeit schaffst du deine Trainingseinheit am häufigsten, mit dem geringsten Aufwand und für dich mit dem größten Benefit? Es geht um den richtigen Zeitpunkt! Nur: wann ist der? Jeder besitzt hier die für ihn passende Strategie, für mich gibt es klar eine ideale Zeit:

Morgenstund hat Gold im Mund

Der ideale Zeitpunkt für mich liegt eindeutig in der Früh – und damit meine ich wirklich früh. Am besten gleich vor dem Frühstück. Unter der Woche mache ich mir den Weg in die Arbeit zunutze. Egal ob Laufen, Radfahren oder Schwimmen. Auch wenn Letzteres schwer durchführbar klingt – am Weg ins Büro liegen zwei Schwimmbäder und so lässt sich auch das Schwimmtraining integrieren.

Warum der Early Bird für mich das Rennen macht?

Die letzten Trainingsjahre haben mich, was den passenden Zeitpunkt betrifft, einiges gelehrt:

1., Die Familie: Wann ist der Zeitpunkt ideal, um das Training mit einem möglichst geringen „Zeitverlust“ für die Familie zu meistern? Am Abend, wenn ich von der Arbeit komme? Fehlanzeige! Das geht bei drei Kids mit Essen, Waschen, Umziehen, Lesen und Fertig-vom-Tag-sein überhaupt nicht!

2., Die Mittagspause: Wenn es die Termine zulassen, stellt ein Mittagslauf statt dem Mittagessen eine gute Alternative dar. Jedoch die Erfahrung hat mich gelehrt, dass – wenn man mitten im Arbeitsmodus ist – es viele Gründe gibt, das Training immer weiter nach hinten zu verschieben, bis am Ende doch das verspätete schnelle Mittagessen gesiegt hat. Am Ende bleibt eine Mischung aus Frust und schlechtem Gewissen.

3., Der Morgen (wie gesagt mein Favorit!): Am Vorabend gleich alles vorbereiten, dem Kopf gar nicht die Chance geben, sich gegen Sport zu entscheiden.Wecker stellen, anziehen, Zähne putzen und ab geht’s! Den Tag in der gerade (frühlings-)erwachenden Natur zu starten, der Sonne beim Aufgehen zusehen zu können und das noch in teils völliger Stille – das hat einen umwerfenden Reiz. Ein weiterer Vorteil: Ich erspare mir tagsüber die Frage, ob sich heute meine Sporteinheit noch ausgeht und durchlebe den Tag mit dem befriedigenden Gefühl, bereits etwas für mich und meinen Körper getan zu haben. Diese Mischung aus Zufriedenheit und Energie tut irrsinnig gut und gibt mir Kraft für den ganzen Tag – egal was dann noch alles kommen mag. Eines möchte ich dabei der Vollständigkeit halber noch erwähnen: Langes Aufbleiben und/oder Fortgehen passen zu dieser Variante nicht wirklich (jedoch wenn du kleine Kinder hast, ohnehin nicht ;-))

Eindeutiger als bei mir kann die Wahl auf die passende Trainingszeit nun gar nicht fallen. Doch wie sieht‘s bei dir aus? Wann trainierst du am liebsten und warum? Lass es uns in den Kommentaren wissen!

by Georg

Was sich neben meinem Morgenlauf in meiner Trainingswoche noch so getan hat, entnimmst du wie immer dem TRAININGS-TAGEBUCH. Und uns interessiert noch immer, welche Ziele du dir setzt, also: TRAG dein ZIEL ein!

 

 

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