5 Beispiele für ein einfaches Raus aus deinem Alltag

Keine Sorge, es geht jetzt nicht um die Buchungsanleitung für dein Raus-aus-deinem-Leben-One-Way-Ticket in Richtung Südsee. Viel mehr zeige ich dir heute 5 Beispiele wie du ganz einfach raus aus deinem Alltag kommst – Beispiele, die sich positiv auf dich und deine Ziele auswirken werden.

1., Die Laufrunde

Das Synonym für Kontinuität! Wer kennt sie nicht, die Strecke, die immer gelaufen wird. Raus aus der Tür, einmal links Abbiegen und die Beine erledigen den Rest. Sehr praktisch, klar – aber auch sinnvoll? Die Aktivität unseres Gehirns fördern wir damit nur bedingt. Da macht es mehr Sinn, die Runde mal gegen den Uhrzeigersinn zu Laufen. Und Überraschung: da sieht plötzlich alles ein wenig anders aus… Am 1.1. dieses Jahres hab ich bewußt eine neue „zu-Hause-Runde“ gewählt – Höhenmeter, denen ich normalerweise aus dem Weg gehe wo es nur geht – inklusive. Es war ein herrlicher Start ins (Lauf-)Jahr und neben den neuen Perspektiven die ich gesehen habe, lernte ich so nebenbei auch meine nähere Umgebung besser kennen – besonders der eine Heurigen hat es mir angetan, den muss ich mal mit meiner Familie besuchen!

2., Der regelmäßige Einkauf

Du hast einen Supermarkt zu dem du immer gehst. Und dort weißt du auch wo was steht. An Effizienz wohl kaum zu überbieten. Doch würde sich der Esstisch nicht mal über Abwechslung freuen? Und vielleicht nicht nur der Esstisch sondern auch all diejenigen, die um diesen herumsitzen? Muss es zum Beispiel immer (dieselbe) Wurst sein? Überrasche dich und die Deinen mit etwas ganz anderem. Es gibt im Internet so einfache Rezepte inkl. Video-Anleitung, dass sogar ich in wenigen Minuten zu überraschenden Kochergebnissen komme.

3., Die tägliche Informationsflut

Du ziehst dir am Arbeitsweg in den öffentlichen Verkehrsmitteln regelmäßig die Gratis-Tageszeitungen – bestehend zu gleichen Teilen aus Werbung und Schwachsinn – rein? Schade drum! Sowohl um die Zeit als auch den Inhalt, dem du Zutritt zu deinem Gehirn schenkst. Das Lesen dieser „Informationsquellen“ bringt dich in deinem Leben keinen Millimeter weiter. Was kannst du stattdessen tun – und nein, jetzt kommt nicht das Smartphone ins Spiel, in das du zu starren beginnst. Nimm dir ein Buch mit. Es muss ja nicht gleich der Brockhaus sein. Starte einfacher mit dem Urlaubskrimi, den du bis heute nicht fertig gelesen hast oder mit einer Inspiration für die nächste Reise. Und klar – etwas Fachliches, das dich in der Arbeit weiterbringt ist auch erlaubt. Ich hör seit 1,5 Jahren extrem gerne Podcasts. Auch hier kannst du selbst entscheiden ob du Lust auf eine Portion seichte Unterhaltung oder auf Weiterbildung hast. Und das Beste: außer einem aufgeladenen Handy mit Kopfhörern benötigst du nichts.

4., Das Mittagessen

Du verbringst die Mittagspause immer mit denselben Kollegen? Das ist gut für sie – aber auch für dich? Ist dir schon aufgefallen, dass es mit diesen Kollegen auch immer dieselben Themen zu besprechen gibt. Was spricht dagegen, neue Kollegen näher kennenzulernen? Möglicherweise sieht durch ihre Brille alles ein bisschen anders aus. Auf jeden Fall wird es dir künftig leichter Fallen, Aufgabenstellungen gemeinsam mit ihnen zu lösen, wenn du sie etwas besser kennst. Und keine Sorge – deine Arbeitskollegen mit denen du bislang die Mittagspausen verbracht hast, werden das eine Essen pro Woche oder Monat ohne dich verkraften (das tun sie übrigens auch, wenn du auf Urlaub oder krank bist…).

5., Die Verbündeten im Alltag

Rolltreppe und Aufzug? – und ohne diese kommst du nicht ans Ziel? Dann wird es Zeit das zu ändern! Was hältst du davon ab jetzt auf diese einfach zu verzichten? Ich hab heuer noch keinen Lift benutzt – und nein, ich war nicht nur zu Hause und mein Büro liegt im fünften Stock. Eine erste Erfahrung die sich mir dabei wieder deutlich gezeigt hat, ist die Macht der Gewohnheit. Fast magisch ziehen mich die Lifte – vor allem die im Büro – zu sich, besonders dann wenn ich in ein Gespräch vertieft oder viele andere Dinge im Kopf habe. Dieses gelernte Muster gilt es für mich jedes Mal aufs Neue zu durchbrechen. Und bislang klappt das sehr gut!

Tipps für die Umsetzung

Ich bin mir sicher, dass auch du Gewohnheiten lebst, die du gerne mal durchbrechen willst! Einfach ausprobieren. Klar fühlt es sich zu Beginn fremd und vor allem ungewohnt an. Die Gute Nachricht: Du kannst jederzeit in dein altes Muster zurückkehren. Die Frage, die du für dich beantworten musst ist nur ob du mit deinen Ergebnissen oder noch größer gedacht mit deinem Leben so zufrieden bist wie es jetzt ist? Wenn ja, dann ok! Falls nicht (ganz), dann liegt es in deinen Händen! „Die Ergebnisse die du jetzt hast, hast du deshalb weil du das tust was du jetzt tust.“ In diesem Sinn wünsche ich Dir ein erfolgreiches Brechen deiner Gewohnheiten. GO-FOR-IT!

by Georg

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6 Comments

  1. Auch für meine Altersklasse (Kaliber Oma) ist eine Musterunterbrechung nützlich-Flexibilität ist gut für die kleinen grauen Zellen! Danke für die Anregung!👍🏼

    Marianne

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