FEBRUAR 2018

 

Trainingstagebuch die achte oder: 33 weeks 2 go – 25.2.18: Und die Laufpause geht ins Elfmeterschießen, das hoffe ich zumindest. Meine Physiotherapeutin hat mir nahegelegt, auch diese Woche die Laufschuhe im Kasten zu lassen. Okay, dann forciere ich eben weiterhin alles Alternative. Das waren in der Woche 6 Einheiten im Fitnesstudio oder zu Hause mit Dehnen, Stabi und Blackroll, eine „Radausfahrt“ sowie ein kurzer Abstecher ins Schwimmbad, wobei die Betonung tatsächlich auf kurz liegt: an meiner (noch immer) nicht vorhandenen Kraultechnik zu feilen, darauf hatte ich keine Lust und beim Brustschwimmen mein Knie zu beledigen erschien mir auch nicht wirklich sinnvoll. Für die nächste Woche gilt es den Fokus auf jeden Fall auf Radeinheiten zu legen – und vielleicht eine kleine erste Annäherung ans Laufen… Ich werd euch an dieser Stelle wie immer zeitgerecht informieren!

Trainingstagebuch die siebte oder: 34 weeks 2 go – 18.2.18: Das Wichtigste vorweg – die Laufpause geht in die Verlängerung. Langsam gewöhne ich mich dran und schaffe es mittlerweile ganz gut, alternatives Training immer öfter zu absolvieren und es beginnt langsam Spass zu machen. Diese Woche stand 5 mal Stabi und Dehnen inkl. Fitnessstudio am Programm – mein absoluter Rekord, dazu kommen noch 2 „Ausfahrten“ auf der Walze. Ich hoffe, dass ich so zumindest einen Teil meiner Form behalten kann – und dass meine Physiotherapeutin bald das Lauf-Go gibt…

Trainingstagebuch die sechste oder: 35 weeks 2 go – 11.2.18: Gerade laufe ich meinen bislang anspruchsvollsten Lauf! Was sich in den letzten Wochen bereits abgezeichnet hat ist jetzt fix – Laufpause! Mittlerweile bin ich in Physiotherapie und versuche mein Knie soweit möglich zu schonen und gleichzeitig meine „Form“ nicht gänzlich zu verlieren! Was mach ich stattdessen? Zuhause Rad fahren auf meiner Walze (2 x) und Fitnessstudio sowie viel Dehnen und Stabi-Übungen (3 x!!!). Ich brauch dir jetzt nicht sagen wie sehr mich das „befriedigt“. Und muss dir auch nicht mitteilen wie sehnsüchtig ich jedem Läufer nachschaue – bis zum Halbmarathon in Wien sind es auch nur noch 10 Wochen… Aber es ist wie es ist! Ich versuche diese Phase va. als mentale Trainingsphase zu nutzen (wie du siehst ist das gerade nicht ganz so einfach für mich!) Was ist also das Gute an der aktuellen Situation bzw. was darf/soll/muss ich daraus lernen?

  1. das ist die Rechnung für 99 % Fokus aufs Lauftraining und sonst nix!
  2. jetzt habe ich die große (und hoffentlich einmalige) Chance alternatives Training in meinen Trainingsplan nicht nur einzutragen sondern tatsächlich auch umzusetzen!
  3. ich denke solche Phasen gehören zu jeder Läuferkarriere dazu, auch wenn ich diese bislang noch nicht kennengelernt habe,
  4. Gesundheit steht über allem – es soll mir in meinem Leben nichts Schlimmeres zustoßen, als eine Laufpause…

Ich halte dich im wahrsten Sinn des Wortes am Laufenden…

 

Trainingstagebuch die fünfte oder: 36 weeks 2 go – 4.2.18: „Super-Bowl-Trainingswoche“ – wobei super war nur die bowl, sonst nichts! Eine Dienstreise nutzend und mit Stirnlampe ausgestattet absolviere ich einen 90minütigen LongJog am Wörtherseeufer mit Folgen. Das Knie meldet sich wieder, vor allem bei der geplanten Tempoeinheit am Folgetag. Diese beende ich nach ganzen 150 Metern!! Und jetzt ist klar, ich muss mir das Anschauenlassen. Schnell eine WhatsApp an meinen Nachbarn und ein Mail an meinen Sportwissenschaftler geschickt, was sie an meiner Stelle machen würden… Das unisono-Feedback: Wer unaufgewärmt eine Tempoeinheit (Winterlaufserie) rennt, der muss mit den Konsequenzen leben! Und: was tun? Laufpause und ab zum Physiotherapeuten! Nichts hört der ambitionierte Hobbyläufer lieber als eine Laufpause. Aber was solls – kommt ja eh der Winterurlaub und da schaff ich eh nicht viele Einheiten! Doch auch da hab ich die Rechnung ohne den Wirten gemacht. Nachdem meine älteste Tochter neben ihrem Zeugnis auch die Windpocken mitgebracht hat – und wir zum Glück – den Winterurlaub in die Osterferien verschieben können, verbringe ich zwei Nächte auf der Walze. Am Samstag nur eine 30minütige Einheit, radel ich am Super Bowl Sonntag 80 Minuten dahin. Und genieße danach die ersten beiden Quarter und freue mich am Morgen über den Endstand und den Sieg der Eagles! Dass sich meine Frau, die zu meiner Freude zwecks Ausgleichs selbst die Laufschuhe wieder schnürt, nicht ganz sicher ist, ob es normal ist, sich nach 22:00 auf die Walze zu begeben, sei nur so nebenbei erwähnt… 😉 Meine Highlights/Learnings für diese Trainingswoche: Lernen, auf meinen Körper zu hören (wenn es nach 5 km weh tut, macht Weiterlaufen vielleicht nicht ganz so viel Sinn…) und, dass ich „schon wieder“ eine Stabieinheit absolviert habe – unglaublich aber wahr;-)

 

by Georg

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