Halbzeit zum Ziel – die Reflexion

Für das heurige Jahr hab ich mir als Ziel vorangig das Verbessern meiner Schwimmtechnik vorgenommen. Doch neben dem Schwimmen trainierte ich natürlich auch noch anderes. Nach der Hälfte des Jahres blicke ich zurück und schaue gleichzeitig nach vorne. Was lief gut – wo mach ich weiter so und wo sehe ich (noch) Potentiale zur Verbesserung. Ein Resümee – eine Reflexion.

Schwimmen

Mein Ziel war und ist es, jede Woche zumindest einmal schwimmen zu gehen, jedes Monat zumindest 10 km zurückzulegen und 2019 insgesamt die 150 km– Market zu überschreiten. Nach 6 Monaten stehe ich bei 64 Schwimmeinheiten und 81.520 m. Was die 150 km-Marke betrifft, bin ich mehr als im Soll, im Schnitt gehe ich knapp 2,5 x/Woche ins Schwimmbad und lege dabei 1.274 Meter zurück. Und darauf bin ich durchaus stolz. Auch wenn ich nicht jedes Monat die 10 km und jede Woche zumindest 1x geschafft habe – in meiner Planung rechnete ich weder damit, dass der Februar „nur“ 28 Tage hat und wie in meinem Fall zwei Krankheiten ein Zielerreichen erschweren bzw. unmöglich machen. Egal – ich bin drangeblieben und das ist für mich das Wichtigste. Motto für das zweite Halbjahr: weiter dranbleiben! Und ich habe es sogar gewagt, an einem Wettkampf mitzumachen.

„Wettkampf-Schwimmen“

Nachdem ich im letzten Jahr bereits an zwei Open Water-Bewerben – mit der Erkenntnis, dass ich Schwimmen nun richtig  erlernen möchte – teilgenommen habe, war es an der Zeit, meinen Fortschritt unter Wettkampfbedingungen abzutesten. Die Wahl fiel kurzfristig auf das Vienna Swim Open Neue Donau, einen Bewerb der Austria Swim Open Serie. Ich entschied mich – es standen die Distanzen 1,25/2,5/5 km zur Wahl – für die goldene Mitte, also 2,5 km aufgeteilt auf zwei Runden in der Neuen Donau, was in etwa meiner swim-all-time-high-Distanz entsprach. Nach der Arbeit die Sachen gepackt und ab zum Wasser. Die niedrigen Temperaturen der Vorwochen ermöglichten das Tragen eines Neopren-Anzugs. Ein für mich durchaus unterstützender Faktor. Mit einer Endzeit von 1:02:18 benötigte ich im Schnitt 24:55 für den Kilometer, was einer leichten Verbesserung zu meiner „Bestzeit“ aus dem letzten Jahr von 25:25/km jedoch auf 1,5 km entspricht. Für den großen Aufwand, den ich, was das Schwimmen betrifft ja treibe, auf den ersten Blick recht wenig. Berücksichtige ich jedoch, dass der Trainingsfokus auf dem Erlernen der Technik liegt und ich zumindest locker die 2,5 km am Stück schwimmen kann, so stimmt für mich die Richtung. Über eine bessere Zeit würde aber auch ich mich freuen. Zumindest die rote Laterne aus 2018 hab ich bei diesem Bewerb abgelegt :).

Stabi-Übungen

Neben dem Schwimmen nahm ich mich besonders dem Stabilitätstraining an, um mein Knie zu stabiliseren bzw. auch wieder schmerzfrei laufen zu können. im zweiten Quartal schaffte ich es – mit einer einzigen Ausnahme – JEDEN Tag meine Übungen zu absolvieren. Und das macht mich sehr happy. Klar kann ich vor allem die Qualität der Ausführung verbessern. Jedoch liegt meine größte sportliche „Stärke“ in der Regelmäßigkeit bzw. im Dranbleiben. Darauf kann ich aufbauen. Mein Motto für das zweite Halbjahr.

Radfahren

Fehlanzeige – keine Trainingsausfahrt im ersten Halbjahr… Motto für das zweite Halbjahr: Es kann nur besser werden!

Laufen

Heuer für mich die große Überraschung. Mein erfolgreiches und vor allem schmerzfreies Finishen des Vienna City (Halb-)Marathons motiviert mich für mehr. Durchaus möglich, dass ich noch bei einem Halbmarathon an den Start gehe. Ein „Lauftraining“ minimalistisch wie in den Jahren zuvor kommt für mich jedoch nicht mehr in Frage. Mein Motto für das zweite Halbjahr: langsamer (Wieder-)Einstieg ins strukturierte Lauftraining. Die alten Trainingspläne wieder entstauben und die ein oder andere Übung auspacken..

Fazit

Ich bin mit meinem ersten Halbjahr zufrieden und freue mich auf eine erfolgreiche zweite Jahreshälfte. Für mich gilt auch weiterhin: Dranbleiben und kontinuierlich trainieren geht vor kurzfristigem Erfolg. Und in den Sommermonaten plane ich zusätzlich, den Fokus auf Sporteinheiten gemeinsam mit meinen beiden größeren Mädels zu legen. Davon hätten wir alle etwas. Ich halte dich auf dem laufenden, was wir gemeinsam erleben.

by Georg

Was sich in meiner Trainingswoche getan hat, entnimmst du wie immer dem TRAININGS-TAGEBUCH. Und – uns interessiert noch immer, welche Ziele du dir setzt, also: TRAG dein ZIEL ein!

 

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