JÄNNER 2018

 

Trainingstagebuch die vierte oder: 37 weeks 2 go – 28.1.18:  Trainingswoche 4 „begleitet“ mein Knie noch immer. Und als ungeduldiger Mensch, der ich halt mal bin, hab ich mich für Training entschieden – erstmals aber neben dem Lauf- auch Stabi-Training gemacht. Ja, du liest richtig. Und es ist mir nicht passiert (wobei sowas auch nicht einfach so passieren kann – mir zumindest nicht…) sondern viel mehr war es bewusst gewählt. Warum? Klar ist, ich muss etwas in meinem Training anders machen. Du kennst ja Einsteins Definition von Wahnsinn bereits: wer immer dasselbe macht und dabei andere Ergebnisse erwartet… 😉 Unterstützt hat das noch der Tipp, dass meine Knieschmerzen evtl. vom verkürzten Hüftbeuger kommen und ich demnach selbigen (mehr) dehnen muss. Ich hoff mal, dass das hinkommt! Da ich de facto nie dehne, nehme ich diese Anregung gleich zum Anlass und baue in meine drei Läufe in dieser Woche das Lauf ABC ein. Bei meinen (durchwegs langsamen) Einheiten – das Knie solle ja nicht überstrapaziert werden – provitierte ich in der vierten Trainingswoche besonders von dienstreisebedingt abwechslungsreichen Laufstrecken. Da ich extrem gerne am Wasser laufe, hab ich mit dem Bodensee und den endlos langen Wegen am Ufer einen Volltreffer gelandet. Ich schätze die Gegend Hard – Bregenz – Lochau extrem, und das nicht nur zum Laufen;-) Mein Highlight für diese Trainingswoche sind 2 – einerseits, dass ich nach Monaten das Stabi-Training wieder aufgenommen haben, andererseits eine Idee bekommen zu haben, woher diese lästigen Knieschmerzen kommen. Ich hoff, dass 1., das Dehnen hilft und 2., das nächste Stabi-Training bereits in der kommenden Woche stattfindet…

Trainingstagebuch die dritte oder: 38 weeks 2 go – 21.1.18:  Trainingswoche 3 steht noch immer im „Schatten“ der Winterlaufserie! Warum? Weil das Knie seither schmerzt. Nicht immer, aber immer wieder… Ärgerlich, oder besser beschissen. Ganz so die Ruhe hab ich da auch nicht und mein Ziel macht ja auch keine Pause, nur weil ich grad net sicher bin, ob ich da ganz normal „drübertrainieren“ soll, oder ob es eine ernstere Geschichte ist… Die Lösung: eine Regenerationswoche einlegen. Mitte der Woche GAT1 ins Büro gelaufen – mit einem mulmigen Gefühl – du kennst das vielleicht: Energie folgt der Aufmerksamkeit und soviel du auch versuchst nicht daran zu denken und reinzufühlen: du denkst Knie! Daher muss alternatives Training her. Zum Glück gibt es die Conference Championships der NFL und so macht der „Longjog“ auf der Walze am Rennrad während des dritten und vierten Viertels wirklich Spaß, auch wenn mit den New England Patriots für mich das falsche Team in den Super Bowl einzieht. Wobei ich weniger für das ein oder andere Team bin als viel mehr den Underdogs die Daumen drücke. Mein Highlight demnach das erste Mal 85 Minuten am Rennrad sitzen und Strampeln für München!

 

Trainingstagebuch die zweite oder: 39 weeks 2 go – 14. 1. 18: in Trainingswoche 2 absolviere ich den ersten Wettbewerb – die VCM Winterlaufserie mit für mich 2 mal die 7 Km-Schleife im Wiener Prater. Schon das Aus-dem-Haus-gehen: eine echte Challenge mit 2 kranken Kindern, leichtem Schneefall und wirklich frischen Temperaturen. Und was soll ich anziehen? Im Prater fällt das Aufwärmen dann wenigstens kurz aus und findet va. im Auto statt – mit Warten und Musik! Die nächste Herausforderung: Welches Ziel nehm ich mir vor? Keine spezifische Vorbereitung, keine Ahnung was  Körper und Geist hergeben,… oder geht’s einfach nur darum wieder das Wettkampffieber zu spüren? Nach den ersten Kilometern und (gefühltem) Dauergegenwind war klar – ich versuche meine Bestmarke (55:10) über 10 km zu knacken. Mit der Durchgangszeit nach 7 km bei 38:23 war klar – da muss ich mich jetzt ranhalten! Kilometer 10 musste dann in 5 min 16 sec abgespult werden – und seither steht meine „10er-Bestzeit“ bei 54:59. Die restlichen 4 km auf der Geraden der Praterhauptallee bin ich happy, dass das Tempo weiterhin hoch war (immer unter 6:00) und die zweite 7er-Schleife mit 39:05 und gesamt in 1:17:29 gefinisht wurde. Nach dem Rennen  und einem Motivationsfoto am Podest folgte der Wettlauf zum Auto und rasch nach Hause und heiß duschen. Mein Learning für den nächsten Bewerb am 11. Februar: ein klares Ziel definieren (welches das auch immer dann ist)!

Was hat sich sonst noch sportlich in dieser Woche getan? 2 Läufe zu je 10 km (Wechseltempo und GAT 1) absolviert. Die Motivation für alternatives Training ist leider wieder dahin – oder besser war nie wirklich da! Bin für Tipps und Anregungen offen und sehr dankbar.

Trainingstagebuch die erste oder: 40 weeks 2 go – 7. 1. 18: der Laufstart ins Jahr ist geglückt – gleich am 1.1. am Bisamberg in ziemlicher Einsamkeit und neben vielen Böllerleichen absolviert – nachdem ich ab 2.1. wieder arbeiten war, hab ich gleich 2x den Weg in die Arbeit genutzt – wobei das Aufstehen um 6 Uhr nach den Feiertagen eine echte Katastrophe war (da fragst dich dann echt: warum machst das überhaupt…?) – eine meiner größten Herausforderungen ist die Motivation für alternatives Training! Beim Spiel der New Orleans Saints – Carolina Panthers (Wildacard-Weekend der NFL) hab ich nach Monaten wieder den Hometrainer aktiviert… dass es möglich ist von 22:20-23:30 am Rad zu sitzen und danach  gleich schlafen zu gehen ist übrigens ein Irrglaube! Zum Glück war das Spiel spannend;-) ich melde mich nächste Woche wieder, bis dahin: GO-FOR-IT!

by Georg

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