Neujahrsvorsätze! – Oder doch nicht?

Diese Neujahrsvorsätze ziehe ich durch! Oder doch nicht?

Was nimmt man sich nicht Alles vor fürs neue Jahr. Euphorisch und in Sektlaune werden große Neujahrsvorsätze raus- und herumposaunt. Was meist bereits kurz darauf folgt ist – im warsten Sinne des Wortes – Ernüchterung.

Wieder nichts wird aus dem Neujahrsvorsatz Lesen statt Fernsehen, Laufen statt Schweinsbraten, Brettspiel statt Playstation oder Kokosmilch statt Bier. Keine Sorge: das ist menschlich. Aus gelernten Mustern und Routinen von einem Tag auf den anderen auszubrechen, quasi ein „Ab morgen mache ich alles anders“ -Verhalten an den Tag zu legen gelingt nur den Wenigsten. Anmerkung: mir ist völlig bewusst, dass sich die obigen Paare nicht ausschließen, so kann ein Schweinsbraten nach dem Laufen hervorragend munden. Für meine plakative Darstellung passt mir diese Schwarz-Weiss-Malerei dennoch am besten.

Keine Vorsätze?

Also gar keine Vorsätze? Nun, das ist damit nicht gemeint. Gemäß dem Motto von GO-FOR-IT: Ziele.einfach.machen. bin ich starker Befürworter von erstrebenswerten Zielsetzungen. Wie sich´s gehört: klare Ziele, Zeitpläne mit Etappenzielen und  konkrete Umsetzungsmaßnahmen, schriftlich festgehalten, die über kurz oder lang zum gewünschten Ergebnis führen.

Der Unterschied zwischen den Begriffen Vorsatz und Ziel ist minimal – schlag nach im Duden -, die Wörter können synonym verwendet werden. Dennoch: Für mich klingt Vorsatz nach etwas, was ich tun sollte, wovon ich aber nicht 100 %ig überzeugt bin. Eine Überlegung, die nicht oberste Priorität genießt. Ein Ziel hat hingegen eine positive Komponente, eine Art magnetische Anziehungskraft. Was klingt besser: „Ich muss abnehmen!“ oder „In den kommenden drei Monate nehme ich durch gesündere Ernährung und Ausdauersport 6 kg ab um anschließend die seit Monaten geplante 5tägige Mountainbiketour mit Freunden in Angriff zu nehmen.“

Übrigens: Wieder anders zu sehen sind Aufgaben (gemäß einer To Do Liste). „Ich muss den Steuerausgleich machen, das Gemüsebeet umgraben, Reifen wechseln, den Gartenzaun erneuern und das Holzgeländer auf der Terrasse streichen.“ Notwendig, aber dennoch keine erfüllenden „Lebensziele“ – zumindest nicht für mich.

Der Weg ist das Ziel

Ziel = Prozess. Etwas, das nicht in Minuten oder Stunden erledigt ist. Ein Ziel begleitet dich über einen längeren Zeitraum und wird zu einem, wenn nicht zu dem, zentralen Fixpunkt in deinem Tags- oder Wochenplan.

Jetzt aber genug der Wortklauberei: Mach aus deinen spontanen, halbherzigen Vorsätzen klare und sinnvolle Zielsetzungen und lass uns wissen, was du dir im kommenden Jahr vornimmst. Die meisten Vorsätze scheitern, weil sich nichts verändert, solange wir uns nicht verändern! Haben es deine Neujahrsvrsätze als bis zum heutigen Tag geschafft, dann hast du schon etwas für die Erreichung getan. Beginne innerhalb der ersten 3 Tage nach dem Setzen von Zielen mit der Umsetzung, sonst wird es schwer, verdammt schwer – für dich und dein Ziel!

Viel Erfolg beim Erreichen deiner Ziele 2018 – und GO FOR IT!

by Christoph

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