Nur Mut, trau dich!

I trau mi ned

„Bin ich überhaupt fit genug, um ins Fitnesstraining zu gehen?“ „Ich hab überlegt, vorher eine Zeit lang zu trainieren, bevor ich zum Training komme.“ Die Unsicherheit ist oft groß vor der ersten Einheit im Kleingruppen-Fitnesstraining. Meine Hypothese deshalb: Viele scheitern nicht am Training, sondern beim wichtigsten Schritt davor. Nämlich beim Versuch, hinzugehen und reinzuschnuppern und sich auf unbekanntes Terrain zu begeben.

Wer kennt das nicht? In so manchen Lebenssituationen kommt Unsicherheit und Angst auf. (Außer ich mache tagein-tagaus das Gleiche, am gleichen Ort, mit den gleichen Leuten). Bei der Anmeldung zum English-Conversation-Kurs kommen leichte Zweifel auf. Verstehe ich den Kursleiter, der Native Speaker ist, überhaupt? Ist meine Aussprache halbwegs richtig? Soll ich vorher nicht noch ein paar Vokabeln lernen? Haben die anderen Kursteilnehmer vielleicht einen höheren Level als ich?

Gleiches gilt für Jobausschreibungen. Meist sind die Wunder-Wuzzis, die per Inserat gesucht werden, noch gar nicht geboren. Sicher aber unterschätzt man auch seine bisher erworbenen Fähigkeiten und Kenntnisse, weil sie für einen selbst im Job selbstverständlich sind und man sie gar nicht als so tolle Skills benennt. Was tun, wenn einen die Selbstzweifel vom angestrebten Ziel abhalten? Mit den drei folgenden Tipps möchten wir Mut machen, Dinge einfach auszuprobieren. Gemäß unserem Motto: Go For It!

Mut #1:

Wer Unerwartetes vermeiden möchte, sollte einen sanften Einstieg in ein neues Thema wählen. Beispiel Fitnesstraining: Informiere dich beim Studio deines Vertrauens um den passenden Gruppen—Fitnesskurs nach deinem Geschmack, nach Alter und Können zu finden. Bytheway: Bei Kursen im Bereich Functional- oder Bodyweighttraining steuerst du selbst den Schwierigkeitsgrad einer Übung. Beispielsweise kann eine Kniebeuge mit Gewichten oder auf einer instabilen Unterlage gemacht werden. Leichter ist´s natürlich ohne. Gleiches gilt für Liegestütz auf den Knien. Diese ermöglichen eine dosierte Annäherung an diese oft gefürchtete Übung. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, nimmt ein paar Einzelstunden. Also einen Personal Trainer, der Schritt für Schritt an die richtige Ausführung heranführt und eine verträgliche Steigerung der Intensität vornimmt. Warum nicht auch: English Conversation One-to-One oder einen persönlichen Schwimmtrainer? Bevor es später im Gruppentraining weiter geht. Fazit: Besser ein sanfter Einstieg als gar keiner.

Mut #2:

Der berühmte Sprung ins kalte Wasser. Manchmal ist es sogar besser, wenn einem die Zeit zum Vorbereiten und Nachdenken gar nicht gegeben wird. So musste ich vor rund zwei Jahrzehnten meinen allerersten Kundenvortrag nach nur drei Stunden Vorbereitung halten, da mein Bankkollege – der den Vortrag  abhalten sollten – krankheitsbedingt ausfiel. Meine Unsicherheit und Nervosität war vermutlich bis in die letzte Sesselreihe zu spüren. Fazit: Augen zu und durch. Keine Frage, besser kann man immer noch werden. Dennoch: Ein erster wichtiger Schritt war getan, ich hatte mich überwunden. Außerdem hat jeder Könner seines Faches als Dilettant angefangen.

Mut #3:

Überleg mal. Was ist der „worst case“, also der schlimmste Fall der eintreten kann? Du kommst beim Liegestütz nicht mehr hoch? Der Trainer hilft dir. Die English-Pronaunciaton ist nicht einwandfrei? Der Kursleiter korrigiert dich und hilft dir bei der Aussprache. Du schwimmst wie ein Stein? Der Trainer rettet dich, falls du´s nicht mehr bis zum Ende des Beckens schaffst (hoffe ich). Beim Antritt eines neuen Jobs ist es sicher schwieriger. Hier kann bereits beim Unterfertigen des Vertrags mit dem neuen Chef oder der Personalabteilung ein Schulungsplan fixiert werden, der fehlende Kenntnisse und Kompetenzen rasch aufholen lässt. Fazit: Im Vorfeld einer neuen Herausforderung könntest du dir immer die Frage stellen: Geht´s um Haus und Hof. Nein? Dann trau dich drüber! Du kannst viel gewinnen (und im schlimmsten Fall wertvolle Erfahrungen sammeln).

Und wer jetzt nicht gleich seinen Job wechseln oder ins fremdsprachige Ausland ziehen möchte, kann ja mit dem Fitness-Kurs beginnen 😉 GO FOR IT.

by
Christoph

Wie auch im letzten Jahr laden wir dich ein: TRAG dein ZIEL ein!

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