Ausrede vs. Ziel! Es kann nur einen Gewinner geben…

Das Jahr ist noch jung, relativ zumindest. Das erste 12tel gehört auf jeden Fall bereits der Vergangenheit hat. Wie vielleicht auch der ein oder andere Vorsatz fürs neue Jahr, dem rasch die Luft oder nennen wir es besser die Anziehungskraft ausgegangen ist. Nur: wie bekommt mein Vorsatz oder Ziel wieder zu Luft bzw. Anziehungskraft? Für mich ganz einfach mit dem passenden Motto! Bei einem Mittagessen gab mir eine Arbeitskollegin, die meine Leidenschaft für Ziele und Sprüche kennt, eine dieser „Sprüchepostkarten“, die du sicher kennst. Auf dieser fand ich es dann, mein Motto für das Jahr 2019:

Sei stärker als deine stärkste Ausrede!

Ein Traum von einem Spruch! Wie in einem Satz so viel Erfolgsentscheidendes drinstecken kann, fasziniert mich jedes Mal aufs Neue beim Lesen. Und dann passt er auch noch für alle Lebensbereiche!

Im Sport:

Der mitteleuropäische Winter hat uns heuer fest im Griff. Und zu den eisigen Temperaturen gesellen sich auch noch die Schneemassen dazu. Nichts leichter (verständlich) als gerade in diesen Tagen sein Ziel aus den Augen zu verlieren. Doch halt! Wenn Outdoor nicht klappt, warum nicht indoor? Statt laufen darf es auch einmal Langlaufen sein. Und die Stabilitäts- und Kraftübungen finden in der Regel eh nicht unter freiem Himmel statt. Und gehörst du nicht zu den Exoten der Eiswasserschwimmer, bietet sich das Hallenbad perfekt an – Saunabesuch gleich inklusive! Solltest du dich nicht zu den Laufband- oder Hometrainer-Fans zählen, auch egal! Die ein oder andere Einheit darf auch mal ein wenig „ungeliebter“ sein.

Im Job:

Klar gibt es den Weg, der in der Firma schon ewig gegangen wird. Nur wer sagt denn, dass das der Richtige ist? Von Albert Einstein stammt die so treffende Definition von Wahnsinn: immer wieder das gleiche tun und andere Ergebnisse erwarten! In der Arbeit, und besonders im Vertrieb gibt’s jedes Jahr aufs neue Ziele, die in der Regel größer sind als die des Vorjahres! Die Wege, diese zu erreichen decken sich jedoch häufig sehr stark mit denen aus der Vergangenheit! Es liegt also in deiner Hand, ob du bereit bist bei deiner Zielerreichung auch einmal andere Schritte zu gehen. Die gute Nachricht: Die Wahrscheinlichkeit, ein anderes Ergebnis zu erreichen steigt, du machst auf jeden Fall neue Erfahrungen. Und solltest du merken, dass der neue Weg sich eher als Irrweg entpuppt, dann kannst du jederzeit auf den altbewährten zurückkehren. Dabei sind nur zwei Punkte wichtig:
1. Hol noch jemanden mit in dein Boot – Kollegen und/oder Vorgesetzte, die du dafür begeistern kannst
2. Erwarte nicht, dass sich sofort etwas zum Positiven ändert – auch hier sind Ausdauer und Disziplin gefragt!

In der Familie:

Der Winter hat auch die Familien fest im Griff und spielt mit uns den „Krank-sein-Staffellauf“! Die gute Nachricht: Zu fünft solltest du nicht immer das Staffelholz in der Hand halten, die schlechte: du bekommst es öfter als dir lieb ist. Und gerade für uns Eltern ist es der konstante Wechsel zwischen Arbeit und Pflege! Da fällt es „leicht“ – und braucht’s am Ende keine Ausreden, um den Fokus aufs Ziel – und sei es nur der persönliche Ausgleich – zu verlieren. Nur, damit helfen wir uns auch nicht weiter. Gerade in den Zeiten, wo wir als Eltern oder mehr als „Krankenpfleger“ zu Hause gefragt sind, gilt es sowohl auf unsere körperliche als auch auf die geistige Fitness zu achten! Da reicht oft ein Spaziergang alleine, ein gutes Buch für eine halbe Stunde, eine heiße Tasse Kaffee im Kaffeehaus, ein gutes Lied oder eine Podcastfolge nur für dich, ein Powernap oder eben eine Trainingseinheit um wieder mit (etwas mehr) Kraft den Alltag zu Hause zu meistern.

Also: good bye, Ausrede – bis zum nächsten Jahr… Go-for-it!

by Georg

Wie es bei mir auf meinem Weg sportlich läuft und mit welche Ausreden ich gerade zu besiegen habe, kannst du wie immer im TRAININGS-TAGEBUCH entnehmen. Und nicht vergessen: TRAG dein ZIEL ein!

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