So könnte es klappen!

Dafür musst du wohl das Land verlassen! Oder zumindest dein übliches soziales Umfeld, sonst ist das kaum zu schaffen. Was ich damit meine, ist schnell erklärt: 40 Tage asketischer Lebensstil, es ist schließlich Fastenzeit. Der konkrete Plan soll aber realistisch sein, deshalb auf drei Punkte reduziert und abgeschwächt. Vielleicht ist für jeden von euch etwas zum Aussuchen dabei:

Kein Alkohol?

Auch nicht bei der 70er Feier des Onkels, der Firmenveranstaltung, der Tagung? Und auch nicht das obligatorische After-Work-Bierchen? Dass das in Österreich (und vermutlich auch in Deutschland) kaum zu schaffen ist, wissen wir spätestens seit Ausstrahlung des „Quantensprung“-Wissensmagazins von Andreas Jäger auf ORF III. Darin mussten wir erfahren, dass die Österreicher Alkohol-Genuss-Weltmeister sind. Aber vielleicht funktioniert die Version: kein Alkohol unter der Woche? Oder maximal an einem Tag pro Woche (in vertretbarer Menge)? Probier es aus! PS: Alkoholfreies Bier ist natürlich erlaubt 😉

Gar keine Schokolade, kein Kuchen, keine Torte?

Oje. Verzicht aufs Törtchen beim Omabesuch am Sonntag, Verzicht auf den Heißhunger-Schokoriegel am Nachmittag und auf das  Nougat-Croissant zum coffee to go? Natürlich wäre besonders der Verzicht auf Zucker förderlich für die Gesundheit. Aber 40 Tage sind eben eine lange Zeit. Vielleicht lässt sich auch hier die Variante des Zuckerfastens unter der Woche realisieren. Oder wenn, dann nur Schokolade mit mindestens 85 % Kakao-Anteil naschen. Mal schauen, ob´s gelingt? Ok, ein kleines Zugeständnis sei vertretbar: Zuckerhaltiges nur nach (oder vor) sportlicher Betätigung.

Stattdessen: Training!

Diese Entbehrungen können mit reichlich Training kompensiert werden. 2 – 3 mal Sport – nicht in der gesamten Fastenzeit, sondern idealerweise pro Woche. Es können ja auch kurze Einheiten sein, aber zumindest 30 Minuten, auch wenn man fallweise in Magazinen zu lesen bekommt „Fit in 10 Minuten“ oder gar „Fit in nur 7 Minuten“. Ich persönlich brauche schon knapp 10 Minuten zum Aufwärmen. Nach dem Training sollte man (also zumindest in meinem Alter) nicht auf das Dehnen verzichten. Das macht schnell einmal 45 Minuten in Summe. Auch eine Laufrunde unter 30 Minuten ist etwas kurz. Ansonsten dauert in der kalten Jahreszeit ja das Anziehen der Sportsachen länger!

Fazit: Die Fastenzeit kann eine neuerliche Initialzündung sein, um seinen Lebensstil etwas gesünder und sportlicher auszurichten. Einfach entspannt versuchen, ohne zu übertreiben. Und wer bezüglich Schokolade, After-Work-Bierchen nach der Fastenzeit ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein.

by Christoph

Wie es bei Georg sportlich läuft, kannst du wie immer dem TRAININGS-TAGEBUCH entnehmen. Und uns interessiert noch immer, welche Ziele du dir setzt, also: TRAG dein ZIEL ein!

 

 

 

 

 

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