Wenn die Kids dich überraschen

Das Jahr 2019 lieferte bislang – was die Wettkämpfe betrifft ein (geplantes) Jahr des Übergangs – eine Vielzahl an ungeplanten „Ereignissen!“ Der Fokus lag (und liegt) auf der Verbesserung meines Schwimmstils. Unter den Wettbewerben reizten mich besonders Open Water-Events sowie Swimruns. Zweimal nahm ich an einem Open Water-Schwimmen teil, schaffte jedoch keinen einzigen Swimrun! Zwei Terminabsagen seitens des Veranstalters sowie Terminüberschneidungen während meines Urlaubs führten zu dieser Nullnummer… schade, hätte ich mich auf die ersten Erfahrungen diesbezüglich doch sehr gefreut. Wobei gefreut habe ich mich heuer über etwas anderes noch viel mehr!

Lass dich überraschen

Ich versuche ja eine Vielzahl meiner Trainingseinheiten auf Dienstreisen oder an familiären Randzeiten zu absolvieren. So stehe ich zum Beispiel zeitig für meine Laufeinheit auf und bin zum Frühstück wieder zu Hause. Vor wenigen Wochen weckte mich meine innere Uhr wieder zeitgerecht und während ich mich hinausstehlen wollte, fragte meine mittlere Tochter neugierig: „Wohin gehst du?“. Um sie weiterschlafen zu lassen log ich, „nur auf‘s WC.“ Tatsächlich schnürte ich jedoch meine Laufschuhe und startete zu einer kurzen Morgenrunde. Wieder retour erntete ich böse Blicke: „Wieso hast du nicht gesagt, dass du laufen gehst – ich wollte mit dir gehen!“, schimpfte mich meine Tochter entrüstet. Damit hatte ich nicht gerechnet. Und so versprach ich hoch und heilig, sie das nächste Mal mitzunehmen. Fast hätte ich mein Versprechen vergessen, aber sie erinnerte mich am nächsten Wochenende verlässlich und so liefen wir am Sonntag um 6:45 Uhr eine gemeinsame Morgenrunde – und wiederholten dies auch am darauffolgenden Wochenende.

Wenn sich Prioritäten verschieben

Diese gemeinsame Zeit macht uns beiden und speziell mir besonders viel Spaß. Es zeigt mir, dass an der Sache mit der Vorbildwirkung der Eltern etwas dran ist und ich freue mich irrsinnig, dass der Antrieb von ihrer Seite kommt. Und meine Tochter wiederum ist glücklich, dass sie mich eine Zeit lang nur für sich hat. Diese Erfahrung bzw. Entwicklung bedeutet mir sehr viel – viel mehr als ein neuer Bewerb oder eine Bestzeit auf welche Distanz und in welcher Sportart auch immer.

Beobachtest vielleicht auch du, dass sich bei dir Prioritäten verschieben? Ich freue mich über deinen Kommentar!

Go-for-it!

 

 

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