Ziele – Wozu?

Passt eh alles!

Warum soll ich mir ein Ziel setzen? Unzufriedenheit? „Ich bin mit mir, mit meiner familiären Situation, meinem Freundeskreis, mit meinem Job, meinem Einkommen, meiner Wohnsituation, meinem Fitnesszustand und meinen Hobbies voll und ganz zufrieden.“

Unzufriedenheit oder starkes Interesse als Basis

Eine gewisse Unzufriedenheit, ein Verlangen, starkes Interesse ist oft die Voraussetzung, um sich erstrebenswerte, also sinnvolle Ziele zu stecken. Mit anderen Worten: Ein starkes Motiv muss dem Wunsch bzw. dem Ziel zu Grunde liegen. Das Ziel muss es Wert sein, laufend daran zu arbeiten, Mühe auf sich zu nehmen und Hindernisse zu überwinden.

Muss ein persönliches Ziel immer der Dimension einer Mount Everest-Besteigung gleichen? Nein, das ist ein weit verbreiteter Irrglaube. Es gibt eine Vielzahl an kleinen Zielen, die erstrebenswert sind, um sich persönlich weiterzuentwickeln, seine privaten und beruflichen Möglichkeiten zu verbessern.

Beispiele gefällig?

Mein Ziel ist…

… täglich 10 min. Englisch zu lesen bzw. zu hören, um sprachlich fitter zu werden.

… 2 x pro Woche früher als sonst für eine 30minütige Laufrunde aufzustehen.

… an zwei Abenden pro Woche auf das Abendessen zu verzichten, um in 6 Monaten 6 kg abzunehmen.

… Alkoholkonsum auf 2 Tage pro Woche zu beschränken um ausgeschlafen mehr Aktivitäten mit den Kindern zu unternehmen.

… an 2 Tagen pro Woche den Fernseher nicht einzuschalten um die Zeit für Kinder/Lesen/Sport zu nutzen.

Was bist du bereit zu geben?

Das Ziel erreicht sich nicht von selbst (oder im Schlaf über Nacht).

Um beispielweise in einem wirtschaftsberatenden Beruf über wirtschaftliche und politische Entwicklungen top informiert zu sein, reicht es nicht aus den Chronik- und Sportteil einer Gratiszeitung zu lesen. Zumindest 20 Minuten tägliche Durchsicht der Qualitätsmedien und das Abo von Finanz- und Wirtschaftsnachrichten werden wohl notwendig sein um als fachkundiger Experte wahrgenommen zu werden.

Um einen Marathon zu laufen, wird es nicht ausreichen, 1 x pro Woche für 30 min joggen zu gehen. Mit 3 bis 4 Laufeinheiten im Gesamtumfang von rund 5 Stunden pro Woche werden aber höchstwahrscheinlich andere Dinge zu kurz kommen. Sei dir dessen bewusst. Marathon und tägliche Feierabend-Bierrunde werden sich nur sehr schwer vereinbaren lassen. Ein langer 2 ½ Stunden-Lauf am Sonntag (mit anschließendem Mittagsschlaf) könnte beim Ehepartner für (diplomatisch formuliert) leichte Verstimmung sorgen.

Kein Ziel? Keine Perspektive!

Das klingt anstrengend? Ist es auch. Andererseits: Kein Ziel heißt keine Perspektive heißt kein Erfolg.

Vorbilder für motivierte und engagierte Menschen sind Unternehmer. Beispiel: Welcher Winzer will von vornherein einen Durchschnittswein in unattraktiver Flasche und hässlichem Etikett produzieren? Der Anspruch muss sein, den bestmöglichen Wein mit dieser Sorte in dieser Lage zu produzieren. Ein Winzer lebt zum Gutteil von Mundpropaganda. Wer möchte hier seinen guten Ruf aufs Spiel setzen? Es geht um das eigene Ansehen (nicht nur um das Produkt in der Flasche).

Das gleiche gilt für eine Vielzahl an Berufen: hier gilt es täglich, den Qualitätsbeweis anzutreten. Sei also der beste Friseur in Town, der versierteste Bankberater in der Region, der freundlichste Wirt der Stadt, der serviceorientierteste Elektrohändler deines Bezirks. Das ist schwierig? Setze dir konkrete persönliche Ziele, um Schritt für Schritt ein konkretes Ziel zu erreichen. Dein Ziel – und vor allem die konkreten terminisierten Zwischenschritte dort hin – solltest du schriftlich festhalten, beispielsweise mit Hilfe einer To Do List.

Einfaches Muster einer TO DO Liste

Was Wer Datum

by Christoph

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